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<pre>Jenseits dieses Lichtblicks fielen die Rückschläge jedoch nur umso schmerzlicher aus: So setzte es nicht nur im drittklassigen Aue den verdienten Pokal-K.-o.; auch für zwei Derby-Niederlagen gegen Mainz und Darmstadt waren sich die nunmehrigen Gastgeber nicht zu schade.  <p> Angesichts der offenkundig fehlenden Fitness vermögen die Gastgeber nicht einmal die klassische Mindestanforderung an einen Abstiegskämpfer zu erfüllen — bei allen qualitativen Mängeln darf man doch zumindest erwarten, dass sich ein Team dem drohenden Ungemach mit physischer Stärke widersetzt.  <p>  Der Vorwurf, dass die Spielkultur auch während dieses Laufs gern einmal auf der Strecke blieb, greift dabei naturgemäß ins Leere. In einer Phase, in der es mehr denn je nur noch um das bloße Punkten geht, wussten die Rheinhessen wiederholt das exakt dafür Erforderliche zu tun. <p> In Zukunft täten die Audistädter daher gut daran, sich gedanklich wieder weniger den Europa League-Rängen als vielmehr den Abstiegsplätzen zuzuwenden. Zumal bereits am kommenden Samstag das nächste Duell mit einem „Kellerteam“ ins Haus steht. <p>  Nach dem chancenlosen Auftritt in der Hinrunde schienen die Sachsen am vergangenen Samstag einem Stahlbad entstiegen zu sein; die völlig überrumpelnd wirkenden Münchener wurden über weite Strecken gnadenlos an die Wand gespielt.  </pre>


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<pre>Nachdem sich der Tabellendritte damit eines langjährigen Ã„rgernisses entledigte, wendet sich die Mannschaft nun am Sonntag gleich dem nächsten Angstgegner zu.  <p> Deutlich kritischere Worte fand dagegen der „Titan“, Oliver Kahn, der vor allem die taktische Vorgehensweise von Kovac monierte:  <p>  Dank des deutlich besseren Torverhältnisses ist der aktuelle 3-Punkte-Vorsprung der Kraichgauer in Wirklichkeit gar volle vier Zähler schwer — aus einer nicht ganz abwegigen Niederlage in München könnten folglich bereits endgültig geklärte Verhältnisse resultieren. <p> Deshalb fiel es den Frankfurtern letztlich wohl nicht schwer, sich mit dem einen Zähler anzufreunden – zumal möglicherweise bereits in den nun anstehenden Partien gegen Hoffenheim, Wolfsburg und den FSV Mainz wieder eine deutlich fettere Beute winkt. <p>  Doch die Mannschaft bewies Moral, rappelte sich bloß 3 Tage später für das Viertelfinale im DFB-Pokal erneut auf und fand sofort wieder in die Spur.  </pre> 


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<pre> Yussuf Poulsen sowie Timo Werner mit einem Doppelpack (es waren zudem seine ersten beiden Saisontreffer) sorgten nach dem Stotterstart für große Erleichterung im „Bullen-Stall“.  <p> – Das Abwehrverhalten seiner Leipziger ließ Ralph Hasenhüttl zuletzt regelmäßig die Haare zu Berge stehen.  <p>  – Fredi Bobic bleibt optimistisch und könnte sich einen Punkt in München gut vorstellen. <p>  Weil sich aus unserer Sicht somit keine strukturellen Gründe für die schwache Heim-Bilanz finden lassen, darf das Team auch vor dem Hinrunden-Abschluss guter Dinge sein: Zu den jüngst in der Commerzbank-Arena gezeigten Leistungen muss sich gegen Schalke „nur“ das nötige Schlachtenglück gesellen. <p>  Denn von ihren jüngsten fünf Gastspielen am Main konnten die Schwarz-Gelben nur ein einziges für sich entscheiden. Demgegenüber stehen ein spektakuläres 3:3-Unentschieden und satte drei Pleiten — darunter auch das bis dato letzte Duell am 07. Mai (0:1).  </pre>


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<pre> Saisonübergreifend hat Gladbach keines der letzten sechs Heimspiele verloren und die jüngsten vier sogar gewonnen.  <p> Wandelten die Hamburger in den letzten Jahren stets wie ein Zombie durch die Liga, steht inzwischen fest, dass Labbadia nicht nur zum Kurzzeit-Retter taugt: Dank der bis dato eroberten 4 Siege sind die Rothosen nur noch einen weiteren Dreier vom Anschluss an die internationalen Startplätze entfernt.   <p> Eintracht Frankfurt hat drei der letzten vier Heimspiele gegen Werder Bremen gewonnen – letzte Saison mit 2:1. <p>  Erst ein Missverständnis zwischen „Fohlen“-Keeper Yann Sommer und seinen Vorderleuten führte zum vermeidbaren Anschlusstreffer der „SGE“. In den Schlussminuten baute Gladbachs Nico Elvedi die Führung aus und stellte den 3:1-Endstand her.  <p> Um die Gefahr unberechenbarer Gegenstöße zu bannen, hatten es die Kraichgauer vor Wochenfrist auf möglichst wenig Ballbesitz abgesehen, womit plötzlich der qualitativ eigentlich etwas limitiertere FCA für die Spielgestaltung verantwortlich war.  </pre>


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<pre> Zu allem Überfluss aus RB-Sicht streut der direkte Vergleich Salz in diese Leipziger Wunde.  <p> Nachdem bereits die Hinrunde nicht den weit oben angesiedelten Erwartungen entsprach, lässt sich nun auch das neue Jahr ziemlich mittelprächtig an: Die durchwachsene Bilanz von 2 Siegen, 2 Niederlagen und 1 Unentschieden ist eher nicht als ein Empfehlungsschreiben für höhere Aufgaben zu verstehen.  <p>  „Dass wir dann zurückkommen, zeigt die gute Mentalität der Mannschaft“, so BVB-Neuzugang Thomas Delaney. Dortmund drehte mit drei Toren noch vor der Pause das Spiel — unter anderem mit einem sehenswerten Treffer von Neuerwerbung Axel Witsel. <p>  Immerhin sind sie ausgeruht, denn im DFB-Pokal war bereits gegen Babelsberg Schluss. Ein 1:1 gegen Arminia Bielefeld — das war das einzige kleine Erfolgserlebnis dieser Saison. Alle anderen acht Spiele sind verloren worden, sechs davon mit mindestens zwei Toren Rückstand.  <p> Obendrein war Gladbach spielerisch schwach – insbesondere in Abschnitt eins, wo die Fohlen bloß drei Torschüsse zu verzeichnen hatten (Negativ-Rekord für ein Heimspiel in dieser Saison).  </pre>


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